Dekarbonisierung, Verzicht oder Wettermanipulation: Wie retten wir das Klima?

Die Jugendbewegung Fridays4Future schafft das, was diverse UN-Konferenzen zuvor nicht konnten: Die Gesellschaft für den Klimawandel, seine Folgen und Gegenmaßnahmen zu sensibilisieren. Aber wie können gute Absichten in tatsächliches Handeln übertragen werden? Darauf gibt das neue UmweltDialog-Magazin „Die Greta-Frage: Wie hältst du es mit dem Klimaschutz?“ Antworten. Die aktuelle Ausgabe zeigt außerdem, welche Schritte zu einer CO2-neutralen Wirtschaft führen und welche politischen Instrumente das unterstützen. Sie ist ab sofort erhältlich.

Weniger Fleisch essen, Strom sparen oder öfter mal zu Fuß gehen: Auf den ersten Blick ist jeder bereit, seinen persönlichen CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Aber wehe, man soll auf etwas verzichten, das einem wirklich am Herzen liegt. Wie auf Fernreisen in exotische Länder beispielsweise. Da stößt das eigene Engagement schnell an seine Grenzen. Muss sich unsere Klimakommunikation grundlegend ändern, sodass sie Menschen zum klimafreundlichen Handeln ermutigt? Soll der Staat hier eingreifen? Widerspricht das dann unserer freiheitlichen Gesellschaft?

Mut für neue Wege

Wie wir das Klima schützen können, wird aktuell heiß diskutiert. Dabei geben zurzeit Bürgerschaftsbewegungen wie etwa die Jugendlichen um Fridays4Future den Ton an. Viele Autoren der aktuellen Ausgabe finden diese Entwicklung positiv, reagiert doch die Politik allgemein zu langsam, um den Klimawandel zu begrenzen: „Tatsächlich ist die Welt kompliziert und Zielkonflikte allgegenwärtig. Und auch die Schülerproteste liefern bisher wenige Antworten auf soziale und ökonomische Folgen der Transformation“, so Dr. Elmer Lenzen, Herausgeber des UmweltDialog-Magazins.

Das heißt aber nicht, dass dies unmöglich ist, wie die Beiträge der neuen Ausgabe zeigen: „Unternehmer, Ingenieure, Erfinder und Aktivisten haben viele tolle Ideen und Instrumente. Alleine es fehlt uns der Mut, ausgetretene Pfade zu verlassen“, so Lenzen weiter. Das ist aber notwendig, um die Klimaerwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Am wichtigsten wird es hier sein, unsere Stromversorgung, den Verkehr und CO2-intensive Industriezweige zu dekarbonisieren. Wie sinnvoll es ist, diese Transformation durch zusätzliche Klimaschutz-Maßnahmen wie Wettermanipulationen zu flankieren, müssen Forscher weiterhin untersuchen.

Das neue UmweltDialog-Magazin: „Die Greta-Frage: Wie hältst du es mit dem Klimaschutz?“ umfasst 84 Seiten und ist in Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen oder direkt beim Verlag erhältlich.

UmweltDialog-Magazin
„Die Greta-Frage: Wie hälst du es mit dem Klimaschutz?“

Heft Nr. 11, Erscheinungstermin 15.05.2019
UmweltDialog-Verlag, Münster: 84 Seiten, EUR 9,00
ISSN 2367-4113
Erhältlich in gut sortierten Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen oder direkt beim Verlag!

Warum Unternehmen Menschenrechte beachten müssen

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Bei Menschenrechten geht es um Würde und Achtung. Daran haben sich auch Unternehmen und Staaten zu halten. Aber tun sie das auch? Die aktuelle Ausgabe des Wirtschaftsmagazins UmweltDialog lotet auf 84 Seiten die vielen Facetten des hochaktuellen und brisanten Themas Menschenrechte aus. Erhältlich ab jetzt im Bahnhofs- und Flughafenbuchhandel oder direkt beim Verlag.

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UmweltDialog reloaded

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Verschlankte Navigation und eine frische Optik: So präsentiert sich seit Anfang Mai der neue Webauftritt von UmweltDialog. Das Design räumt Bildern und Schriften mehr Platz ein und steigert dadurch die Leserfreundlichkeit der Inhalte. Ein weiterer Pluspunkt: Wichtige, aktuelle Veranstaltungen aus den Bereichen Nachhaltigkeit und CSR finden die User gleich auf der Startseite des Nachrichtendienstes.

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Nachhaltig bauen: Themen, Trends und Tipps

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Explodierende Immobilienpreise in der Stadt und ein immenser Ressourcenverbrauch im Bausektor: Längst ist das Wohnen zu einer sozialen und ökologischen Frage geworden. Hier sind nachhaltige Lösungen aus Politik und Wirtschaft gefragt. Aber auch der Einzelne kann seine Art zu Wohnen verantwortungsvoll gestalten. Wie, das zeigt das neue UmweltDialog-Magazin „Trautes Heim, Glück allein? So können wir nachhaltig bauen und wohnen“. Es ist ab sofort erhältlich.

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UmweltDialog-Magazin: „Iss was? – Wie die Food-Industrie nachhaltig werden kann“

Megatrends wie Klimawandel, sinkende Biodiversität und eine wachsende Weltbevölkerung stellen die Lebensmittelversorgung vor große Herausforderungen. Effizienz alleine reicht künftig nicht aus, um alle Menschen satt zu bekommen. Hier sind vielmehr innovative Konzepte und ein verantwortungsvoller Konsum gefragt. Wie das funktioniert, zeigt das neue UmweltDialog-Magazin „Iss was? – Wie die Food-Industrie nachhaltig werden kann“. Dabei kommen auch Prominente wie Kate Winslet und Jamie Oliver zu Wort, die sich für mehr Nachhaltigkeit beim Essen einsetzen. Die nunmehr achte UmweltDialog-Ausgabe umfasst 84 Seiten und ist als Online- und Druckversion bei macondo publishing erhältlich.

Wo sollen Weizen, Kartoffeln oder Gemüse wachsen, wenn es immer weniger Ackerflächen gibt? Wer soll die Rohstoffe anbauen, wenn die Menschen vom Land in die Stadt flüchten? Und wie können Ernteausfälle aufgrund von Dürren oder Überflutungen überhaupt kompensiert werden?

Im Jahr 2050 werden über zehn Milliarden Menschen auf unserer Welt leben – die meisten davon in urbanen Räumen. Für alle gesunde und bezahlbare Lebensmittel herzustellen und diese gerecht zu verteilen, wird nicht einfach.

 

Gute Beispiele aus Big Business und Urban Farming

Die Agrar- und Food-Industrie reagiert auf die Entwicklung, indem sich Unternehmen zu großen Global Playern zusammenschließen. Diese teilen die Märkte untereinander auf und investieren im großen Stil in Ackerflächen in Entwicklungsländern. Das nennt sich Land Grabbing. Die Konzerne verfolgen das Ziel, die Lebensmittelproduktion weiter zu internationalisieren, global geltende Standards durchzusetzen und Waren gleichbleibender Qualität herzustellen. Das geht allerdings zu Lasten der Artenvielfalt und verdrängt die Kleinbauern, die nach wie vor die meisten unserer Lebensmittel herstellen. Gleichzeitig haben die Unternehmen aber die Möglichkeit, mithilfe moderner Technik und Digitalisierung, die Lebensmittelproduktion effizienter zu gestalten. Ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit, weil dadurch Ressourcen gespart werden. „In unserer aktuellen Ausgabe greifen wir unterschiedliche Trends auf, aus denen jeweils Lösungen für eine verantwortungsvollere Lebensmittelbranche entstehen“, erklärt Dr. Elmer Lenzen, Herausgeber des UmweltDialog-Magazins. „Die Vorbilder reichen vom Big Business bis hin zu kleinen regionalen Ansätzen in der solidarischen Landwirtschaft und im Urban Farming.“

 

Der Mensch ist, was er isst

Aber auch die Konsumenten sind gefragt, wenn es um mehr Verantwortung in der Food-Industrie geht. Müssen wir immer den Schweinebraten oder die Rinderroulade auf unserem Teller haben? Wer auf tierische Proteine nicht verzichten will, könnte künftig einfach mal auf Insekten zum Mittag zurückgreifen, denn die sind in der Produktion viel umweltfreundlicher. Und nachhaltiges Essen liegt bei Verbrauchern im Trend, wie aktuelle Studien zeigen. Darüber hinaus muss es unterhalten und gut für die Gesundheit sein: „Essen ist Ausdruck von Individualität und Gruppenzugehörigkeit zugleich. Der Mensch ist, was er isst“, so Lenzen weiter. „Da mag man die eine oder andere Diät übertrieben finden oder als Mode abtun.“

Aber immerhin: Essen als Lebensstil bewirkt, dass Kunden viel ernster nachfragen. Produktinformationen und Transparenz über die Herkunft der Lebensmittel werden immer wichtiger und zwingen die Unternehmen, Umweltauflagen einzuhalten und Verstöße gegen Menschenrechte in ihren Lieferketten zu unterbinden. Auch darüber berichtet die UmweltDialog-Ausgabe „Iss was? – Wie die Food-Industrie nachhaltig werden kann“.

Das neue UmweltDialog-Magazin ist nicht nur grafisch überarbeitet, umfangreicher und gebunden, sondern nun auch an den Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen erhältlich.

 

UmweltDialog-Magazin „Iss was? – Wie die Food-Industrie nachhaltig werden kann“. Ausgabe Nr. 8 (November 2017), FSC-zertifizierter und klimaneutraler Druck.
Hrsg.: macondo publishing GmbH. Münster 2017, 84 Seiten.
ISSN 2199 1626ISS

Print 2367-4113
EUR 9,00

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Weitere Informationen zum Magazin erhalten Sie unter UmweltDialog.de.

UmweltDialog-Magazin: Globale Risiken managen

Der weltweite Hacker-Angriff mit dem „WannaCry“-Virus hat es gerade wieder gezeigt: Unser Alltag und unsere Wirtschaft sind hochgradig verletzlich. Das rückt den Aspekt des Risikomanagements in den Blickpunkt. Die Fähigkeit, Chancen und Gefahren richtig einzuschätzen, ist nämlich ein zentraler Faktor des unternehmerischen Erfolgs. Die aktuelle Ausgabe des UmweltDialog-Magazins „Globale Risiken managen“ widmet sich daher diesem […]

Umd-Magazin No 6 CSR im digitalen Zeitalter

„CSR im digitalen Zeitalter“ – UmweltDialog-Magazin Nr. 6 erschienen

Amerika hat gewählt, und entscheidend zum Wahlausgang beigetragen haben Tweets automatisierter Social Bots. Das ist Software, die auf Facebook und Twitter selbstständig Beiträge über gefakte Accounts postet. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher vom Information Sciences Institute in Kalifornien. Längst hat die digitale Revolution alle Bereiche unseres Lebens erfasst. Sie verändert unsere politische Teilhabe und unser Konsumverhalten, sie steht für neue Gesellschaftsmodelle und Arbeitsformen. Wie diese Entwicklungen verantwortungsvoll aus Unternehmenssicht gestaltet werden können, beleuchtet die aktuelle Ausgabe des UmweltDialog-Magazins „CSR im digitalen Zeitalter“. Das Magazin umfasst 64 Seiten und ist sowohl als Onlineversion als auch als gedruckte Ausgabe bei umweltdialog.de erhältlich. Weiterlesen

Screenshot - Stromnetz Indonesien

UmweltDialog-Magazin Nr. 5 klimaneutral gedruckt

Die macondo publishing GmbH hat die aktuelle Ausgabe des UmweltDialog-Magazins „CSR-Reporting – Pflicht oder Chance?“ zu 100 Prozent klimaneutral produziert. Das wurde dem Verlagshaus jetzt durch den Klimaschutzdienstleister ClimatePartner bestätigt. Um die nicht vermeidbaren Treibhausgasemissionen auszugleichen, unterstützt macondo publishing ein Klimaschutzprojekt in Indonesien, das neben Umweltaspekten auch die nachhaltige Entwicklung der gesamten Region einbezieht. Weiterlesen

CSR-Reporting – Pflicht oder Chance? – UmweltDialog-Magazin Nr . 5 (Mai 2016)

Ab 2017 kommt die EU-Berichtspflicht zu Umwelt- und Sozial-Themen, auch CSR-Reporting genannt. Diese gilt für kapitalmarktorientierte Unternehmen und Banken und Versicherungen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Viele betroffene Organisationen sehen darin nur eine weitere Auflage, die es zu erfüllen gilt. CSR-Reporting bietet für Unternehmen aber auch Chancen, wenn es in die richtige Strategie eingebunden ist. Das zeigt die aktuelle Ausgabe des UmweltDialog Magazins „CSR-Reporting – Pflicht oder Chance?“. Das Magazin umfasst 56 Seiten und ist als Onlineversion und als gedruckte Ausgabe bei umweltdialog.de erhältlich. Weiterlesen

Marke gut – alles gut? – UmweltDialog Magazin Nr . 4 (November 2015)

Das UmweltDialog-Magazin widmet sich diesmal dem Thema Marken und ihren Versprechen: Wir beleuchten u.a. ethische Markenführung und die Rolle von Marken als Mittel menschlicher Identitätskonstitution. Wir fragen nach CSR als USP und ob Cause-related Marketing ein scheinheiliges Kooperationskonzept ist. NGO-Beiträge beleuchten das Spannungsfeld von Marken und Reputation. Im Praxisteil schließlich geht es u.a. um Miele und Hess Natur als zwei positive Beispiele für gelungene Markenführung im Kontext gesellschaftlichen Wandels.

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