Cuve Waters Abschlussbericht Cover

Forschungsprojekt CuveWaters: Anpassung an den Klimawandel am Beispiel Namibia

Im Norden Namibias sind natürliche Wasserquellen seit jeher knapp. Es zeichnet sich ab, dass der Klimawandel den Druck auf die Ressource Wasser noch verstärken wird. Wie kann die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung dennoch gesichert werden? Wie gelingt die Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen oder die Ab-wasserversorgung? Im deutsch-namibischen Forschungs- und Entwicklungsprojekt CuveWaters ist es in enger Zusammenarbeit von Wissenschaft, Praxispartnern und Bevölkerung gelungen, Lösungen für eine nachhaltige Wasserver- und -entsorgung zu entwickeln und umzusetzen. Die gefundenen Lösungen sind Blaupause für andere sogenannte semiaride Regionen der Erde. CuveWaters wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Die macondo publishing GmbH war für die Entwicklung und Umsetzung des Schlussberichts verantwortlich.  Weiterlesen

Broschüre über das regionale Wasserressourcen-Management

ReWaM-Auftaktveranstaltung

Mit dem Förderschwerpunkt „Regionales Wassermanagement“ (ReWaM) fördert das BMBF die Entwicklung innovativer Technologien, Verfahren und Systemlösungen für eine nachhaltige Bewirtschaftung der Ressource Wasser. NaWaM-ReWaM bündelt die Aktivitäten des BMBF im Bereich der Wasserforschung innerhalb des BMBF-Rahmenprogramms „Forschung für nachhaltige Entwicklungen“ (FONA). Die macondo publishing GmbH ist für die Entwicklung und Umsetzung der Broschüren, Flyer und Poster verantwortlich. Weiterlesen

Fair play und CSR im Doppelpass – Fußball trägt Verantwortung

Foto: Jonas Hahn/ IHK Nürnberg

Foto: Jonas Hahn/ IHK Nürnberg

Sport verbindet über Grenzen hinweg und bietet Indentifikation für viele Menschen. Gerade der Fußball lebt von Emotionalität und dem Fairnessgedanken. Wertebasiertes, verantwortungsvoll ausgerichtetes Sportmanagement hilft daher den langfristigen sportlichen und damit wirtschaftlichen Erfolg zu sichern und kann gleichzeitig Vorbildfunktion in der Gesellschaft übernehmen. Dabei kann der Sport von nachhaltig aufgestellten Unternehmen lernen, andererseits können auch Unternehmen vom Sport lernen.

Bodenständigkeit, Traditionsbewusstsein und die Nähe zu den Menschen sind Werte, die zur gelebten Philosophie des FC Schalke 04 gehören. Durch Schalke hilft! möchte der Verein vor allem sozial schwächeren Menschen helfen und zeigen, dass er sich seiner besonderen Verantwortung bewusst ist. Dieses Bewusstsein war, so Geschäftsführer Sebastian Buntkirchen, Motivation, das soziale Engagement in einer gemeinnützigen Stiftung zu institutionalisieren. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Förderung von Bildung und Chancengleichheit für benachteiligte Kinder, Jugendliche und Familien aus der Region.

CSR bedeutet Verantwortung und Engagement im Kerngeschäft. Das gilt auch im Fußball. Neben zusätzlichem, sozialem Engagement gilt es hier also genau wie in anderen Wirtschaftsunternehmen in der Wertschöpfungskette ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Risiken und Chancen wie auch Herausforderungen der Globalisierung zu identifizieren. Aufbauend auf einer Wertekultur und den jeweiligen Kernkompetenzen sind dann Erfolgsziele in den jeweiligen Handlungsfeldern in einer CSR-Strategie zu definieren. Dabei geht es sehr wohl auch um „schwierige“ Themen, die mit dem Profifußball verbunden sind.

Katharina Wildermuth, Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim 1. FC Nürnberg sieht in der strukturierten Bündelung von CSR-Aktivitäten in einer werteorientierten Marke mit hoher Identifikationskraft die Chance, den Club vorbildlich zu positionieren und nachhaltig zu stärken. Auch Tobias Rauber, Koordinator des Füchsleclub beim Sportclub Freiburg, möchte mit organisierten CSR-Management Engagement und Verantwortung des Vereins in einer einer regional verankerten Marke befördern.

Johannes Jäger, Sportökonom und Reisender in Sachen CSR-Management im Fußball, zeigte ergänzend aus seinen Erfahrungen die unterschiedlichen Aufstellungen und Ausstattungen der Vereine in der Bundesliga und der englischen Premier League in organisatorischer und finanzieller Hinsicht auf, die gesellschaftliches Engagement befördern.

Dr. Elmer Lenzen, Geschäftsführer von macondo publishing, moderierte diesen Tagungsteil beim CSR-Symposium am 3. Juli 2014 der bayerischen Industrie- und Handelskammern und der Wirtschaftskammer Salzburg für Unternehmer und Manager, Wien.

Nachhaltiger Apfelsaft schafft Arbeitsplätze

Sozial, fair und regional: So produziert Christian Langrock Apfelsäfte direkt aus „Nachbars Garten“, wie der Markenname verrät. Gemeinsam mit Jan Schierhorn ist er Geschäftsführer der gemeinnützigen GmbH “Das Geld hängt an den Bäumen“. Obst, das sonst in Hamburger Hausgärten und Streuwiesen verderben würde, erntet das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Hamburger Behindertenwerkstätten. Die Mitarbeiter werden aus den Einnahmen des Saftvertriebs bezahlt und erhalten durch ihre Tätigkeit Zugang zum ersten Arbeitsmarkt.

Auch wenn soziales Engagement und sinnvolle Verwertung von Lebensmittel Langrock und Schierhorn wichtig sind, behalten sie dennoch die Wirtschaftlichkeit im Blick. Da das nicht immer leicht ist, werden sie von den Sustainable Business Angels (SBA) betreut, darunter der gelernte Brauer und Bionade-Gründer Peter Kowalsky. Langrock ist froh über seine Berater: „Die SBAs standen selbst vor vielen Jahren vor ähnlichen Herausforderungen wie wir heute. Wir können von ihrem Erfahrungsschatz profitieren.“

Zur Qualitätssicherung setzen die Unternehmer auf Reife und schonende Verarbeitung der Früchte. Dass das Produkt einwandfrei ist, bestätigt außerdem das Fresenius Institut. Die fertigen Säfte werden meist direkt, ohne Zwischenhändler persönlich verkauft. So können Kunden und Verkäufer direkt ins Gespräch kommen. Dabei wird auch klar: Die besonderen Bedürfnisse der Mitarbeiter mit Behinderungen stellen kein Ausschlusskriterium dar – im Gegenteil: Beim Pflücken und Verkaufen kann fast jeder helfen. „In vielen Situationen spüren wir, dass die Beschäftigten der Elbe-Werkstätten und unsere eigenen Mitarbeiter stolz sind auf das Resultat ihrer Arbeit“, so Langrock. Was für Langrock außerdem zu Nachhaltigkeit zählt, wie der gelernte IT-Fachmann zum Saftproduzenten wurde und warum für ihn die SBAs genau die Richtigen sind, erklärt er im Interview.

Upcycling Fashion: Aus alt mach neu

Münster (SBA-Initiative) – Alten Klamotten geht das Designerteam von aluc an den Kragen – und kreiert originelle Mode mit Nachhaltigkeitsfaktor. Verkauft werden die Unikate in ihrem Upcycling Fashion Store in Berlin. Kritisch hinterfragen sie die Schnelllebigkeit und Überproduktion der Modebranche: „Ist es wirklich sinnvoll, neue Stoffe herzustellen, solange riesige Mengen an Abfall aus der Textilindustrie jeden Tag auf der Müllkippe landen oder verbrannt werden?“ Das Slow Fashion Prinzip, faire, ressourcenschonende Produktion und soziales Engagement sind ihre Antworten darauf. Im Interview mit der SBA-Initiative verraten sie darüber hinaus, wie sich ihre Start-up Idee gegenüber der Wegwerfmode etabliert, welche Herausforderungen und Chancen damit verbunden sind und wie sie die Schere zwischen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit meistern. Unterstützung erhalten sie dabei von der SBA-Initiative, die aluc als neues Jungunternehmen in ihr Förderprojekt aufgenommen hat. Ihre Mentoren Peter Kowalsky und Jürgen Schmidt beraten sie auf regelmäßigen Treffen zu aktuellen Problemfeldern und helfen mit professionellem Feedback bei der Zielführung und Strukturierung kommender Aufgaben.

Das vollständige Interview erschien am 8. April auf der Internetseite der SBA-Initiative. Sie finden es >> hier.

FAIR 2013 zeigt neue Möglichkeiten für nachhaltiges Leben

Was ist notwendig, um Nachhaltigkeit in Deutschland zu fördern? Welche Lebensmittel sind wirklich fair gehandelt? Wo gibt es verantwortungsvoll produzierte Elektronik, und welche Textilien kann der Verbraucher mit gutem Gewissen kaufen? Auf diese und andere Fragen hat die am Sonntag zu Ende gegangene Messe FAIR Trade & Friends 2013 Antworten gegeben. Über drei Tage nutzte UmweltDialog die Möglichkeit, sein Angebote einem interessierten Publikum zu präsentieren und in den Dialog mit Nachhaltigkeitsexperten zu treten. >> mehr …

Zweite Bewerbungsrunde für Jungunternehmen gestartet

Ab sofort können sich nachhaltige Start-ups wieder bei den Sustainable Business Angels (SBA) bewerben. Erfahrene Öko-Manager unterstützen junge UnternehmerInnen bei der verantwortungsvollen Ausrichtung ihrer Geschäftsprozesse sowie bei Produkt- und Vertriebsfragen. Neben Peter Kowalsky, Gründer von Bionade, und Jürgen Schmidt, Gründer der memo AG, haben sich in diesem Jahr auch Ulrich Walter (Lebensbaum) und Michael Radau (SuperBioMarkt) der Initiative als Sustainable Business Angels angeschlossen. >> mehr …

Bundesweite Auszeichnung für Sustainable Business Angels

Die von der Mediengruppe macondo mitbegründete Initiative „Sustainable Business Angels“ (SBA) ist vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) als eines von 100 Projekten mit dem Werkstatt N-Siegel 2013 ausgezeichnet worden. Der RNE unterstützt damit Ideen, die „den Weg in eine Nachhaltige Gesellschaft weisen“. Ziel der Sustainable Business Angels ist die Unterstützung von Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern bei der Implementierung von Corporate Social Responsibility in die Unternehmens-DNA. >> mehr …

Sustainable Business Angels nehmen Arbeit auf

Peter Kowalsky und Jürgen Schmidt haben es erfolgreich vorgemacht: Eine verantwortungsbewusste und nachhaltige Unternehmensführung ist nicht nur im Sinne des Gemeinwohls, sondern trägt auch zum unternehmerischen Erfolg bei. Jetzt gehen die „Ökomanager“ neue Wege. Gemeinsam mit der Mediengruppe macondo und dem Institut für Nachhaltigkeitsmanagement (IfNM) werden sie junge Unternehmen in den kommenden drei Jahren als „Sustainable Business Angels“ (SBA) unterstützen. » mehr…

BMAS-Publikation: CSR Made in Germany

Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) hat die Mediengruppe macondo eine englischsprachige Publkation unter dem Titel „CSR made in Germany“ produziert. Ziel der Publikation ist es, vorbildliches CSR-Verhalten in Deutschland informativ, modern und mit starkem Praxisbezug guter Unternehmensbeispiele der internationalen Gemeinschaft vorzustellen. Der 80-Seiter wendet sich an Experten und Stakeholder rund um den Globus. » mehr…